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Bilder einer Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen 
 

am Eingang Genslerstraße Wachturm an der Vorderseite
Fährt man in Hohenschönhausen die Konrad-Wolf-Straße entlang, so weist in Höhe der Freienwalder Straße ein Schild auf eine Gedenkstätte hin. Folgt man ihm, so stößt man an der Kreuzung Freienwalder Straße/Genslerstraße darauf: ein lange Zeit unerkanntes Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik.

Von der sowjetischen Besatzungsmacht 1945 als Lager errichtet, diente es dieser als "Speziallager" und Zentrale Untersuchungshaftanstalt, bis das Gefängnis 1950 an die Stasi übergeben wurde. Bis ins Jahr 1990 waren hier politische Gefangene des SED-Regimes inhaftiert. Nach der Wende dient die ehemalige Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen nun als Gedenkstätte gegen politische Unterdrückung in der DDR.

das Tor zum Gefängnis

Jeden Tag werden hier Führungen durch ehemalige Häftlinge des Hohenschönhausener Gefängnisses angeboten. Die Bilder auf dieser Seite entstanden während der Ein-Uhr-Führung am 25.01.2007.

Die Besucher erhalten zur Führung während eines einführenden Filmes bereits einen Eindruck über die Rolle des Gefängnisses in der DDR-Zeit und das Schicksal einiger Inhaftierter dieser Zeit. Beim Rundgang durch die Zellen, Gänge und Verhörzimmer des Gefängnisses kann man dank der Schilderungen des Führers einen Eindruck über den Alltag, wie er sich bis 1990 im Gefängnis gestaltet haben muß, gewinnen. Außerdem wird man auch außerhalb der Gebäude durch das Gefängnisgelände geleitet.

Im unterirdischen Trakt, dem sogenannten "U-Boot", wurden bis in die 50er Jahre Häftlinge unter extremen Bedingungen - überhitzte oder unterkühlte und überbelegte Zellen, Entzug von Tageslicht und Schlaf, bis hin zu brutalen Foltermethoden - gefangen gehalten.

der 'Grotewohl-Express' Eine Besonderheit an Führungen donnerstags um Ein Uhr ist die Besichtigung des sogenannten "Grotewohl-Expresses". Die Bezeichnung dieses Eisenbahnwaggons spielte dabei auf den früheren Ministerpräsidenten der DDR an, kommt aber eigentlich daher, daß die Gefangenen "aufs grade Wohl" unterwegs waren, d.h. nicht wußten, wo sie sich gerade befanden oder wohin sie kamen.

Ein Besuch der Gedenkstätte ist auf jeden Fall zu empfehlen, zeigt er doch die eine dunkle Seite des SED-Regimes sehr lebensnah auf. Weiterführende Informationen, unter anderem zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen, finden Sie auf der Netzseite des Gefängnisses.
 

>> Hier finden Sie außerdem die Ansichtskarten Hohenschönhausens.

 

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