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Wilhelm Voigt: Der Hauptmann von Köpenick

Wilhelm Voigt wird am 13. Februar 1849 in Tilsit geboren. Zwischen 1864-91 wird er viermal wegen Diebstahls und zweimal wegen Urkundenfälschung verhaftet und verurteilt. 1906 zieht er nach Wismar, wird aber aus Mecklenburg-Schwerin ausgewiesen und zieht zu seiner Schwester nach Rixdorf. Am 
16. Oktober 1906 begeht er den Coup, der ihn als "Hauptmann von Köpenick" weltbekannt werden läßt. Nach Begnadigung durch Kaiser Wilhelm II. 1908 geht er auf Tournee, ihm zu Ehren wird auch eine Figur bei Mme Tussaud's in London aufgestellt. 1909 zieht er nach Luxemburg, stirbt dort am 3. Januar 1922. 

Carl Zuckmayer schrieb nach dieser Geschichte die Tragikomödie "Der Hauptmann von Köpenick", die 1931 uraufgeführt und später mehrmals verfilmt wurde. Der Begriff "Köpenickiade" ist seit Voigts Coup ein offizieller Begriff für eine Form von Hochstapelei durch Amtsanmaßung geworden. Auf den Seiten des   Tourismusvereins Köpenick sowie bei Koepenickia.de finden Sie eine ausführliche Beschreibung und Bilder aus dem Leben Wilhelm Voigts.
Im Rathaus Köpenick finden Sie außerdem eine Ausstellung zum
"Hauptmann von Köpenick".

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